Ingmar Bergman: Szenen einer Ehe (1973)

Filmmuseum 2.1.

Das Wiener Filmmuseum zeigt eine zwei Monate lang dauernde, umfassende Retrospektive Ingmar Bergmans. „Szenen einer Ehe“ sah ich zum ersten Mal und konnte den internationalen Erfolg des Films durchaus nachvollziehen. Psychologisch ebenso brisant wie radikal seziert Bergman den Irrationalismus des menschlichen Beziehungswesens. Die drei Stunden vergingen schneller als von diversen Bekannten angedroht, zumal das Werk auch formal sehr interessant ist, und durch die vielen CloseUps auf die beiden Gesichter der Beteiligten einem buchstäblich nahe geht.

Werde die Gelegenheit der Retrospektive nutzen, mich ausführlicher mit Bergman zu beschäftigen. Fünf weitere Filme für Januar sind bereits „gebucht“.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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