Gerhard Amanshauser: Schloß mit späten Gästen. Satirischer Roman

dtv (Amazon Partnerlink)

Amanshauser gilt als Geheimtipp. Der Salzburger Schriftsteller hat eine Reihe von bemerkenswerten Büchern veröffentlicht, ohne je so bekannt zu werden, wie viele seiner österreichischen Kollegen. Eine traurige Angelegenheit, die sich auch auf dem Buchmarkt ablesen lässt: So gut wie keines seiner Bücher ist lieferbar.*

Dieser kleine Roman zeichnet sich durch eine präzise Ironie aus. Amanshauser Affinität zu den Naturwissenschaften schlägt sich sprachlich in gelungen, ungewöhnlicher Metaphorik nieder. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Bemühen, ein altes Schloss zu restaurieren und dieses als Kulturstätte zu nutzen, was eine Reihe von ungewöhnlichen Figuren zusammenbringt. Ein intelligentes Lesevergnügen.

* Siehe meine spätere Korrektur.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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