Ferdinand Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Theater in der Josefstadt 28.12.03
Regie: Hans Gratzer
Astralagus: Erich Schleyer
Herr von Rappelkopf: Herbert Föttinger
Sophie: Sandra Cervik

Es geht aufwärts im Theater an der Josefstadt! Nach den indiskutablen ersten Inszenierungen der Saison wird nun wieder solide schlechtes Theater geboten. Die gestrige Aufführung war also durchaus satisfaktionsfähig: Man musste die Aufführung nicht fluchtartig verlassen und kann nun wieder auf Besseres hoffen.

Die schauspielerische Leistung nahm im Laufe des Abends zu. Das Hölzerne der Schauspieler zu Beginn, wurde im letzten Drittel durch solides Komödiantentum abgelöst. Die Inszenierung war harmlos, das Bühnenbild dezent. Die aufdringliche Didaktik des Stücks freilich wird durch die sprachlichen Pointen nicht wett gemacht, wie ja überhaupt in Wien der ästhetische Wert des Wiener Volkstheaters überschätzt wird.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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