Karl Corino: Robert Musil. Eine Biographie (1)

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Gestern traf die lang erwartete Musil-Biographie Corinos hier ein, ein zweitausendseitiger Buchziegel, an dem Corino über Jahrzehnte gearbeitet hat. Die ersten sechzig Seiten waren eine große Enttäuschung. Ein ebenso wildes wie unreflektiertes Durcheinander von Zitaten aus den Tagebüchern und literarischen Werken. Der Biograph zieht fiktionale Werke wie autobiographische Dokumente zum Beleg von Ereignissen heran. Das ist methodisch natürlich völlig unzulässig. Es kann nur noch besser werden.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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