Plutarch über das Erlernen der lateinische Sprache

Dabei ist mir etwas begegnet, das erstaunlich klingt, aber doch volle Wahrheit ist. Ich machte die Erfahrung, daß ich nicht so sehr von den Wörtern aus die Dinge erfasste und begriff, als ich ich von den Dingen her, von denen ich schon eine gewisse Kenntnis besaß, und mit ihrer Hilfe den Wörtern auf die Spur kam. Die Schönheit und Knappheit der lateinischen Sprache recht zu erfühlen, das ist, meine ich, etwas Schönes und Reizvolles. Aber die dafür erforderliche gründliche Beschäftigung ist nichts Leichtes und nur denen möglich, die mehr frei Zeit haben und denen ihr Lebensalter noch gestattet, sich ein solches Ziel zu setzen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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