Shakespeare: König Lear [3.]

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Es gibt zwar blutrünstigere Tragödien des englischen Dramatikers, doch die beklemmende Düsterkeit des „King Lear“ hat eine besondere Qualität. Die verhängnisvolle Ereigniskette wird durch den irrationalen Starrsinn und Realitätsferne des Protagonisten selbst ausgelöst. Die Wirklichkeit holt ihn schließlich in Form seiner beiden undankbaren Töchter ein, die sicher zu den unerfreulichsten Figuren gehören, die Shakespeares Universum bevölkern. Misanthropen, lest dieses Stück.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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