Tom Stoppard: Das einzig Wahre

Theater in der Josefstadt 24.5.03
Regie: Beverly Blankenship

Diess Theateraufführung läßt sich ausgezeichnet mit einem Adjektiv beschreiben: lähmend. Von den acht von mir besuchten, meist beachtlichen Inszenierungen dieser Spielzeit war das der absolute josefstädter Tiefpunkt , was alles in allem ja ein akzeptabler Schnitt ist. Über das Stück zu urteilen fällt mir schwer, vermutlich wäre es mit einer gelungenen Regie akzeptabel, auch wenn die Dialoge und Pointen nur selten das Niveau der besseren Woody-Allen-Filme erreichen, die in etwa im selben intellektuellen Milieu spielen. Die lähmende Wirkung stand übrigens in einem erstaunlichen Gegensatz zur Umtriebigkeit auf der Bühne.

Keinesfalls ansehen!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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