Edvard Munch

Albertina 12.4.

Die kürzlich nach jahrelangen Umbauarbeiten neu eröffnete Albertina hat nun genügend Platz für große Sonderausstellungen und stellt dies eindrucksvoll mit einer großen Munch-Ausstellung unter Beweis. Die Museen in Oslo müssen fast leer geräumt sein, angesichts der Fülle wichtiger Bilder.

„Der Schrei“ ist im Original so beeindruckend, dass er sich seinen Ikonenstatus redlich verdient hat. Wer kunsthistorisches Lehrbuchwissen überprüfen möchte, erhält ausreichend Gelegenheit. Die Ähnlichkeiten mit späteren expressionistischen Malern sind frappant, einige der Portraits könnte ebenso Kokoschka gemalt haben.

Das Konzept der Ausstellung ist ebenso überzeugend, wie die neuen Räumlichkeiten. Wer Munch noch nicht in Oslo gesehen hat, sollte diese Gelegenheit unbedingt wahrnehmen!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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