Klassizismus in Wien und die Kunst des Steinschnitts

2.3.

Zwei interessante Ausstellungsbesuche. Zuerst Antike in Wien – Die Akademie und der Klassizismus um 1800 in der Gemäldegalerie am Schillerplatz. Gemälde und ausgewählte Skulpturen geben einen guten Überblick über die klassizistische Bewegung in Wien. Dominierend sind (wenig überraschend) Gemälde mit mythologischen Motiven, es finden sich aber auch zahlreiche Selbstportraits der Beteiligten. Eine gute Gelegenheit, sich ins Gedächtnis zu rufen, welches antiseptische Antikenbild von der deutschen Klassik vertreten wurde.

Im Kunsthistorischen Museum sind Höhepunkte der Steinschneidekunst zu bewundern. Erstaunliche Werke aus Bergkristall, mit dem Auge von Glas kaum zu unterscheiden. Wer weiß, dass diese Steine härter als Stahl sind, kann sich nicht erklären, welche filigranen Arbeiten hier möglich sind. Sehr sehenswert!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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