Museum für moderne Kunst

Gerade aus dem Wiener Mumok zurückkommend, frage ich mich, ob die 9 Euro wirklich gut investiert waren. Zwar hat das Museum einige sehr schöne Werke vorzuweisen (2 Skulpturen Giocomettis etwa, auch andere „große“ Namen fehlen nicht), die jedoch angesichts der heterogenen Sammlung etwas verloren wirken. Überhaupt sind die Exponante im Besitz des Hauses nicht dazu geeignet, eine Entwicklung der modernen Kunst zu dokumentieren, dazu bräuchte es einen wesentlich größeren Bestand. Eine Ausnahme stellt der Wiener Aktionismus dar, der (mehr oder weniger) repräsentativ vertreten ist.

Eine Sonderaustellung würdigt derzeit Heimo Zobernig, dessen Werke so heterogen sind, dass sie ironischerweise gut zur permanenten Ausstellung passen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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