Klangforum Wien (Webern, Sciarrino,…)

Anton Webern: Fünf Stücke für Orchster op. 10 (1911-13)
Salvatore Sciarrino: Introduzione all’oscurio (1981)
Anton Webern: Symphonie op. 21 (1928)
Olga Neuwirth: torsion: transparent variation
Anton Webern: Sechs Orchesterstücke op. 6 (1909/1920)
Konzerthaus 29.1.

Es war durchaus nicht das erste Mal, dass ich Werke Weberns im Konzert hörte, so erinnere ich mich (hoffentlich richtig) an eine Aufführung während der Salzburger Festspiele (Wiener Philharmoniker / Pierre Boulez).

So hingebungsvoll wie das Klangforum Wien spielten sie damals jedenfalls nicht, die Interpretation war extrem präzise und enthusiastisch zugleich, eine Kombination die dem Minimalismus Weberns entgegen kommt. Das neue Stück von Olga Neuwirth war klanglich sehr interessant, wie alle Kompostionen von ihr, die mir bisher zu Ohren kamen. Für ein solideres Urteil müsste man das Stück allerdings mehrmals hören.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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