Hans Memling & die griechische Kunst in Wien

Das Kunsthistorische Museum zeigt anläßlich einer Sonderausstellung „Schatzkammer Polen“ als Höhepunkt das 1471 vollendete Gemälde (dreiflügeliges Altarbild) „Das jüngste Gericht“ (1471) des Hans Memling, das man normalerweise nur im Nationalmuseum Danzig besichtigen kann. Die Ausdruckskraft der Figuren ist ebenso beeindruckend wie die über die drei Flügel gehende elliptische Konstruktion. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte es unbedingt ansehen!

Ich nahm die Gelegenheit wahr, um mich über den Fortgang der Restaurierungsarbeiten rund um die seit etwa 2 Jahren geschlossene Antikensammlung zu erkundigen. Von einer Wiederöffnung Anfang des nächsten Jahres ist keine Rede mehr, angeblich, weil zwei der beteiligten Firmen in Konkurs gegangen seien. Die griechisch-römische „kunstlose“ Zeit in Wien wird also noch eine Weile dauern…

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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