Die Besiedlung Südamerikas

Die klassische Hypothese besagt, dass gegen Ende der letzten Eiszeit (13.000 – 9000 v. Chr.) der amerikanische Kontinent über die Beringstraße besiedelt wurde und sich die Menschen langsam auf dem Landweg nach Südamerika bewegten.

Neuere archäologische Forschungen bezweifeln dies. Im Süden Perus (Quebrada de los Burros) wurden zahlreiche Belege für vergleichsweise hoch entwickelte (Fischer)boote gefunden. Die naheliegende Schlussfolgerung: Die amerikanischen Ureinwohner könnten mit diesen Booten auch die Küsten entlang gefahren sein und den Kontinent wesentlich schneller besiedelt haben als bisher angenommen. Nachzulesen ist das in Spektrum der Wissenschaft 11/2002 (Klaus-Dieter Linsmeier: Fischer in der Wüste*. S. 56ff.)

* Artikelvorschau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets