Anthropologie und Kunstgeschichte

Spannend wird es, wenn ein Doyen der Anthropologie (Clifford Geertz) ein Buch über „primitive“ Kunst eines Doyens der Kunstgeschichte (E.H. Gombrich) kritisiert* (The New York Review of Books 14/2002). Bekanntlich kann Gombrich mit gewissen avantgardistischen Kunststilen wenig anfangen, passen diese doch nur schlecht in seine Theorie des Fortschritts der bildenden Kunst.

Ähnlich schwierig erklärbar ist aus seiner Perspektive die Vorliebe für „primitive“ Kunst. In „A Preference for the Primitive: Episodes in the History of Western Taste and Art“ [Paperback/Hardback] setzt er sich mit diesem Thema auseinander. Geertz freilich kann er damit nicht überzeugen.

* Der Artikel ist mittlerweile Teil des kostenpflichtigen Archivs der NYRB.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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