Archäologischer Park Carnuntum

Fünfzig Kilometer östlich von Wien liegt eine archäologische Fundgrube. Die Überreste der Grenzstadt Carnuntum, die im 3. Jahrhundert n.C. für römische Verhältnisse eine Großstadt mit 150.000 Einwohnern war, hinterließ diverse Spuren.

Die beweglicheren der Fundstücke sind in einem kleinen Museum zu besichtigen. Neben einem Plan der über mehrere Kilometer verteilten Besichtigungsstätten, gibt es dort diverse Alltagsgegenstände, Waffenteile, Kultgegenstände und nicht wenige medizinische Geräte zu sehen.

Ausgegraben wurden Teile des Legionslagers, der dazu gehörigen Zivilstadt sowie zwei Amphitheater. Beeindruckend ebenfalls das Heidentor, die restaurierte Ruine eines großen Triumphbogens.

Marc Aurel hat in Carnuntum Teile seiner „Selbstbetrachtungen“ geschrieben. Wer in Wien ist und einen Tag Zeit hat: Die Fahrt nach Carnuntum lohnt sich.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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