Die Jammerbranche

So bezeichnet Veit Heinichen den Buchhandel. Seine in der ZEIT publizierte Analyse geht von einer These aus: Die Krise ist hausgemacht.

Eine Ursache des Umsatzrückgangs sehe ich in der Preispolitik der Verlage. Taschenbücher sind in den letzten Jahre von Jahr zu Jahr teurer geworden, die Preisdifferenz zu gebundenen Bücher schwindet immer mehr. Bei mir führt das dazu, dass ich weniger Taschenbücher kaufe, öfters zu gebundenen Ausgaben greife, und mehr als früher auf den antiquarischen Buchmarkt ausweiche. Ein Beispiel sind die Rowohlt Monographien, die vor einem Jahr noch DM 12,90 kosteten und nun für 8,50 Euro zu haben sind. Früher sammelte ich fast alle Neuerscheinungen, heute wähle ich sehr genau aus.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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