Beethoven: Symphonien Nr. 2 und Nr. 5

Wiener Musikverein 5.5.
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Simon Rattle

Es gibt eine für mich unerklärliche Scheu innerhalb des klassischen Konzertbetriebs, Beethovens Fünfte zu spielen. Mahlers Fünfte wird sehr viel öfter gegeben, sogar eine Reihe von Raritäten kann man regelmäßiger hören als eine der wichtigsten Werke der Symphoniegeschichte.

Von einer „Abnutzung“ des Werks (oder welche abstrusen Anschauungen auch immer diesem Verhalten zugrunde liegen) kann keine Rede sein, das bewies Rattles Interpretation mit Nachdruck. Mit etwas Fantasie konnte man sich gut vorstellen, als wie un-erhört dieses Werk von Beethovens Zeitgenossen empfunden werden musste.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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