Doderer: Die Merowinger oder Die totale Familie.

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Ein eigenartiges Lektüreerlebnis. Ich kann mich an keinen Roman erinnern, bei dem meine Bewertung so oft zwischen Extremen schwankte. Sehr positiven Urteile (skurril, einfallsreich, höchst originell, singulär…) standen abwechselnd negative (langatmig, an den Haaren herbeigezogen, überladen, zu viele Wiederholungen…) gegenüber.
Ein endgültiges Verdikt soll auch an dieser Stelle auch nicht gesprochen werden. „Die Merowinger“ stehen in der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur jedenfalls ziemlich einmalig da, was an sich schon für eine große kreative Leistung spricht. Die Art des Humors erinnert stellenweise frappierend an Monty Python. Bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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