António Lobo Antunes

In der aktuellen ZEIT-Literaturbeilage hat Martin Lüdke anläßlich zweier neuer Übersetzungen („Fado Alexandrino“, „Geh nicht so schnell in diese dunkle Nacht“) einiges Interessante über Antunes zu sagen:

Hut ab! Das ist Weltliteratur. Eine portugiesische comédie humaine, mit den Mitteln des späten 20. Jahrhunderts erzählt, kompromisslos mit Rücksicht nur auf das, was erzählt werden muss. Aber rücksichtslos gegen den Leser […] António Lobe Antunes hat sich einmal dafür entschuldigt, dass er „nicht undeutlicher geworden“ sei. Diese Unschärfe ist also nicht nur gewollt, sondern das präzise Resultat seines umständlichen Verfahrens. Nicht nur Menschen und Schicksale gehen auf diese Weise in die Erinnerung des Lesers ein, sonder weit mehr.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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