Ingrid D. Rowland: Through a Glass, Darkly

The New York Review of Books 3/2002

In den letzten Jahren gibt es unter Kunsthistorikern verstärkt die Diskussion, inwieweit die alten Meister optische Hilfsmittel wie Linsen benutzten, um den fotorealistischen Effekt ihrer Gemälde zu verstärken. Propagiert wird diese These vor allem vom Künstler David Hockney in seinem Buch „Secret Knowledge. Rediscovering the Lost Techniques of the Old Masters“.

Rowland nimmt u.a. diese Publikation zum Anlass, um sich mit diesem Thema im Detail auseinanderzusetzen*. Besonders erhellend dabei ist der ausführliche Vergleich der Theorie Hockneys mit den Ausführungen Athanasius Kirchners, der sich in seinem Buch „Ars Magnae Lucis et Umbrae“ (1646) ebenfalls mit diesen Fragen beschäftigte.

* Der Artikel ist mittlerweile Teil des kostenpflichtigen Archivs der NYRB.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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