Ronald Dworkin: The Bush Threat

The New York Review of Books 2/2002

Die NYRB setzt erfreulicherweise ihre linksliberale Kritik am juristischen Amoklauf der US Regierung fort. Die Militärtribunale seien einer demokratischen Regierung unwürdig:

[…] and the verdict might be reviewed only by the President, or the secretary of defense if the President so designates.. This is the kind of „trial“ we associate with the most lawless of totalitarian dicatorships. If any American were tried by a foreign government in that way, let alone a capital crime, we would denounce that government itself criminal. [S. 44]

Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Stimmen mehren. Dworkin beklagt sich berechtigterweise darüber, wie wenig Kritik an diesen beispiellosen „Antiterror-Maßnahmen“ geübt wird.

Ronald Dworkin: The Threat to Patriotism

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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