Bücherfrühling 2002 (8) : Rowohlt

Schon der Begleitbrief ist abschreckend:

Es gibt neue Verlags-Logos, es gibt ein vollkommen neues Vorschaukonzept. Betrachten Sie beides als Teil einer groß angelegten Offensive – für eine neue Übersichtlichkeit bei Rowohlt.

Das neue Programm ist in der Tat übersichtlich, ein überschaubarer Einheitsbrei an Büchern im neuen verschwommenen Einheitsdesign der Buchgestaltung. Nur wenige Titel ragen hervor, darunter ein paar „alte“ Rowohlt-Autoren aus Amerika.

  • José Saramago: Das Zentrum (Rowohlt, 3/2002; 23.- Euro bzw. rororo)
  • Paul Auster: Das Buch der Illusionen (Rowohlt, 7/2002; 20.- Euro)
  • Thomas Pynchon: [Romane in neuer Ausstattung] (rororo, 5/2002)
  • Christopher R. Browning: Der Weg zur Endlösung. Entscheidungen und Täter (rororo, 6/2002; 9.- Euro)
  • Michael Töteberg: Rainer Werner Fassbinder (rororo Monographie, 5/2002; 8,50.- Euro)
  • Veit Jakobus Dieterich: Die Reformatoren (rororo Monographie; 10/2002; 8,50.- Euro)
  • Heinrich Vormweg: Günter Grass (rororo Monographie, 9/2002; 8,50.- Euro)
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    „Die Presse“ meint:

    "Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
    (5. Januar 2013)

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