Reise nach Kandahar

Filmcasino am 19.1.
Regie: Moshen Makhmalbaf

Das Bedürfnis der Menschen zu verstehen, was in Afghanistan passiert, scheint groß zu sein. Anders läßt sich der große Andrang selbst zur Spätvorstellung nicht erklären. Der Film bietet nicht viel Neues, man weiß bereits, dass Frauenrechte inexistent sind, das Land vermint ist und manche Aspekte der afghanischen Kultur archaisch anmuten. Generell belegt er sehr schön, dass Religion(en) zu den größten Plagen der Menschheit gehören, aber das ist ebenfalls keine revolutionäre Erkenntnis.

Der Film vergrößert das Wissen um die dortige Situation also nur marginal. Auch formal überzeugt das Werk nur teilweise, emotional freilich verläßt man das Kino durchaus beeindruckt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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