John G. Dunne: The Hardest War

The New York Review of Books 20/2001

Es gibt verschiedene publizistische Wege, sich kritisch mit dem Kriegsgeschehen in Afghanistan auseinanderzusetzen. Die NYRB bringt einen Artikel*, der den Leser detailliert mit Kriegsgrausamkeiten konfrontiert, allerdings mit den wenig ins historische Bewusstsein gedrungenen Schlachten im Pazifik während des 2. Weltkriegs.

Es wird ausgiebig aus Memoiren von Soldaten zitiert, die teils unglaubliche Erlebnisse schildern. Dadurch öffnet sich ein Abgrund zwischen realem Kriegsgeschehen und wohlfeilem Patriotismus. Eine publizistische Glanzleistung.

* Der Artikel ist mittlerweile Teil des kostenpflichtigen Archivs der NYRB.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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