Bach: Goldberg Variationen

Murray Perahia
Sony SK 89243

Wer die beiden Interpretationen durch Glenn Gould kennt und schätzt, der kann wohl mit den meisten anderen Aufnahmen der „Goldberg Variationen“ nur mehr wenig anfangen. Das entsprach bisher auch meiner Erfahrung, desto überraschender der außergewöhnliche Eindruck, den diese (bereits vielgelobte) CD hinterlassen hat.
Perahia spielt unglaublich differenziert, nutzt alle Klangfarben und -abstufungen, die ein Klavier hervorbringen kann, um das Werk mit einer luziden Raffinesse zu spielen, die sich vor Goulds Einspielungen nicht zu verstecken braucht & ohne dessen Extravaganzen zu überzeugen weiß.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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