Woody Allen: The Curse of the Jade Scorpion

Der gerade angelaufene Film von Woody Allen ist enttäuschend, wenn man sich von ihm mehr erwartet als eine handwerklich gut gemachte Komödie, denn mehr wird wie schon beim letzten Mal (Small Time Crooks) nicht geboten.

Die Qualität seiner besten Filme liegt in ihrem philosophisch reflektierten Humor, dem intelligenten Spiel mit Fiktionalitäten, der Thematisierung „europäisch“ ernster Film-Themen im klassischen Woody-Allen-Stil, zu bewundern etwa in „Annie Hall“, „Crimes and Misdemeanors“ oder „Deconstructing Harry“, um nur einige zu nennen. Nichts davon ist im neuen Film zu finden, leider.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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