Aviv Quartett

Wiener Konzerthaus am 2. Dezember
Joseph Haydn: Streichquartett F- Dur Hob. III/82
Bela Bartok: Streichquartett Nr. 1 a-moll op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117

Wie immer wird im ersten Konzert des Alban-Berg-Quartett-Zyklus ein anderers Ensemble eingeladen, diesmal das junge Aviv Quartett. Zum Auftakt gab es Haydn, technisch perfekt dargeboten, allerdings ziemlich pauschal gespielt.

Ganz anders die Werke von Bartok und Schostakowitsch, wo eigene, bei letzterem manchmal wilde Akzente gesetzt wurden. Das Publikum war hingerissen und beschwor damit eine nach dem Schostakowitsch-Quartett völlig unpassende Tschaikowsky-Zugabe (Andante cantabile) hervor.

Das Zugabe-Wesen des klassischen Konzertbetriebs ist dringend verbesserungsbedürftig.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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