Klassiker-Verlage (6): Reclam

Der klassischste Klassiker-Verlag ist naturgemäß Reclam, der seit langer Zeit davon lebt, Schüler und Studenten mit Lektürestoff zu versorgen. Preiswert sind dort noch viele Klassiker zu haben, allerdings hat sich die Preispolitik im letzten Jahrzehnt zunehmend dahingehend verändert, dass umfangreichere Bücher innerhalb der Universal Bibliothek manchmal teurer als alternative Taschenbuch-Ausgaben anderer Verlage sind.

Besonders hervorzuheben sind die Editionen mitteralterlicher und frühneuhochdeutscher Literatur. Hier ist Reclam derzeit – leider! – konkurrenzlos, was sich nicht zuletzt darin niederschlägt, dass nur noch selten neue Titel dazukommen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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