Georg Friedrich Haas: in vain [visible]

Wien Modern am 7.11. 2001 im Konzerthaus
Klangforum Wien

Metaphorisch ist gerne die Rede von Klangfarben. Georg Friedrich Haas hat in diesem Stück jenes Bild wörtlich genommen und eine visuelle Komponente vorgesehen, die von Katja Krusche konzeptuell umgesetzt wurde. Die Originalität der Lichtregie hielt sich allerdings in engen Grenzen und war relativ vorhersehbar.

Das Stück selbst erinnerte manchmal an ungebührlich aufgeregte minimal music (was nicht als Kompliment gemeint ist :-), die ab und zu an Kraft gewann, um jedoch schnell wieder nachzulassen. Das soll nicht heißen, das Stück sei klanglich uninteressant, nur hinterließ es bei mir keinen bleibenden Eindruck.

Addendum Jan. 2010: Für eine enthusiastische Eloge auf [in vain], siehe Bernhard Langs Bemerkungen [YouTube].

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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