Museum Leopold

Museumsquartier Wien

Am Samstag war Eröffnung heute wagte ich einen ersten Rundgang im Leopold Museum. Unangenehm fiel der hohe Eintrittspreis (ATS 125.- / 9 Euro), der sich mit Audioführer und Garderobe auf ATS 180.- pro Besuch summiert. Erfreulicherweise wird eine Jahreskarte angeboten, um die man deshalb kaum vorbeikommt (690 ATS / 50 Euro).

Die Sammlung erstreckt sich über mehrere Unter- und Obergeschosse und ist nicht nur wegen des großen Schiele-Bestands beeindruckend. Die (Innen-)Architektur des Museums ist überzeugend und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bilder. Desto störender wirken zwei riesige Panoramafenster im zweiten Stock, die ein wunderbares Panorama über das neue Museumsquartier und Wien bieten, und damit stark von den Gemälden ablenken, unter denen neben vielen Schiele-Gemälde auch die beiden von Oskar Kokoschka sind. Dessen „Dolomitenlandschaft“ erinnert in der Farbgebung überraschend stark an El Grecos „Ansicht Toledos“, das als amerikanische Leihgabe immer noch im Kunsthistorischen Museum zu sehen ist (der Rücktransport wurde aufgrund der Anschläge verschoben).

Alles in allem eine höchst erfreuliche Erweiterung der Wiener Museumslandschaft. Mehr nach weiteren Besuchen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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