Bücherherbst (2): Goldmann

Goldmann?!

Der Verlag hätte auf diesen Seiten nichts verloren, wenn ich nicht zufällig auf die symptomatische Ankündigung gestoßen wäre, dass Dietrich Schwanitz‘ vorletztes Machwerk als Goldmann Taschenbuch publiziert wird. Nun wird man gerne zugeben, dass Schwanitz‘ ungebildetes „Bildungs“buch hier in bester Gesellschaft ist, und mit verblüffender Offenheit in einer Reihe erscheint mit Alberto Villoldos „Das geheime Wissen der Schamanen. Wie wir uns selbst und andere mit Energiemedizin heilen können“ oder Sylvia Brownes „Jenseits-Leben. Berichte eines Mediums aus der geistigen Welt“. Jeder Autor findet den Verlag, dessen „geistiges“ Umfeld er verdient, und das ist doch einmal eine gute Nachricht.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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