Bücher-Tipp: The I Tatti Renaissance Library

Bereits in dem kleinen Artikel über meine Privatbibliothek beklagte ich mich darüber, dass wichtige geistesgeschichtliche Publikationen von deutschsprachigen Verlagen selten veröffentlicht werden, sieht man einmal von den bekanntesten Namen ab. Erfreulicherweise schafft das englischsprachige Verlagswesen hier einen Ausgleich, so auch in diesem Fall. Die Harvard University Press startete im April eine Bibliothek der Renaissance.

Die ersten drei Publikationen sind Giovanni Boccaccios „Famous Women“, Leonardo Brunis „History of the Florentine People. Volume 1“ und besonders bemerkenswert: Marsilio Ficinos „Platonic Theology“, ein bedeutendes Werk des Platonismus. Die Bände sind zweisprachig gehalten.

[Siehe auch die Notizen vom 17. 7. 2004]

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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