KlassikAkzente Nr. 2/2001

Verzweifelt muss sie sein, die klassische Plattenindustrie, angesichts der eigenartigen Versuche, die Verkaufszahlen zu heben. Der Titel der KlassikAkzente – das Werbemagazin von Universal Classics (DGG, Decca, Philips) – preist die neue Crossover-CD der Deutschen Grammophon an, nämlich eine Gemeinschaftsproduktion von Anne Sofie von Otter und Elvis Costello:

Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Elvis Costello, dem intellektuellen Postpunk-Barden mit hochkulturellen Absichten, und Anne Sofie von Otter, der klaren Stimme aus dem Norden.

Frau von Otter über ihre ästhetische Strategie:

Ich musste die ganze klassische Ausbildung außen vor lassen…und mich quasi in die Situation versetzen, wenn ich zu Hause bin. Da stehe ich auch nicht in der Küche und schmettere mit meiner Opernstimme.

Das ist sicher ein spannendes Hörerlebnis, Postpunk-Barde und Küchenstimme…

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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