Schubert: Winterreise

(Thomas Quasthoff / Charles Spencer)

Meine elfte Interpretation des Werkes und zweifellos eine der besten. Ich hatte Quasthoff vor ein paar Jahren in Salzburg mit der Winterreise gehört, und mir nun – mit eigentlich kaum entschuldbarer Verspätung – die CD besorgt. Besonders faszinierend ist Quasthoffs differenzierter Gebrauch der stimmlichen Dynamik. Ich kenne kaum einen Sänger, der mit einem Wechsel der Lautstärke so viele Ausdrucksnuancen verbinden kann. Im Vergleich zu dieser berührenden Aufnahme wirken anderen Aufnahmen ziemlich steril (wie die von Thomas Hampson).

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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