J.S. Marcus: Shadows on the Danube

The New York Review of Books 6/2001

Eine ausgezeichnete Einführung in die österreichische Problematik nicht nur des unappetitlichen letzten Jahres, sondern auch in die historische Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die nun in der schwarz-blauen Regierung ihren Tiefpunkt gefunden hat. Als Aufhänger des Aufsatzes* dienen zwei Bücher: ein englischsprachiger Auswahlband mit den Memoiren Bruno Kreiskys und Christa Zöchlings Haider: Licht und Schatten einer Karriere.

Marcus erweist sich als ausgezeichneter Kenner der hiesigen Innenpolitik, nicht nur weil er die ehemalige Sozialministerin Elisabeth Sickl treffend als „dramatically underqualified“ bezeichnet, und die internationale Leserschaft mit einer ihrer bleibenden Errungenschaften bekannt macht, nämlich mit ihrer Antwort auf vielfache Kritik: „God grants abilities to those who pray for him“.

* Der Artikel ist mittlerweile Teil des kostenpflichtigen NYRB-Archivs.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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