Bernard Williams: Philosophy as Humanistic Discipline

The Threepenny Review, Spring 2001

Lesenswerter Aufsatz über die Frage, was Philosophie als Disziplin heute leisten soll. Williams argumentiert für eine Verstärkung des historischen Ansatzes, der von analytischen Philosophen vernachlässigt würde. Auch wenn seine Kritik an der „szientistischen“ Philosophie nicht immer überzeugen kann, so legt er doch den Finger auf die richtige Stelle: Philosophiegeschichte zugunsten systematischen Philosophierens zu vernachlässigen, führt nicht nur bei der Ausbildung zu einer Schieflage.

Williams Kritik ist vor allem deshalb überzeugend, weil er die Leistungen der analytischen Philosophie sehr genau einschätzen kann. Ein Teil des Artikels setzt sich mit Putnams Gifford Lectures auseinander. Williams fühlt sich von Putnam falsch interpretiert, das soll auch innerhalb der Analytischen Philosophie vorkommen :-)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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